Hafnarfjörður

Hafnarfjörður, (Einw. 26,477) 10 km südlich von Reykja­vík. Bis 1787, als das Hand­elsmonopol auf­geho­ben wur­de, war Hafn­ar­fjörð­ur der wichtigste Hand­elsplatz Is­lands. Stadtrecht 1908. Er­stes El­ektrizitätswerk auf Is­land, gebaut 1904 auf Ver­anlass­ung von Jó­hann­es Reyk­dal (1874–1946). Ältestes Haus der Stadt ist Vest­ur­gata 6, gebaut von Bjarni Sí­vert­sen in den Jahren 1803–1805. Vor einigen Jahren renovi­ert, beher­bergt heu­te das Heimat­mu­se­um. Hellis­gerði heißt der geschickt zwischen skurrilen Lavaformationen ang­el­eg­te Park. Ás­tjörn, Teich und Vogel­brut­gebiet am Rande der Ortschaft, steht seit 1978 unt­er Nat­urschutz. Windrosen auf dem Berg Ás­fjall und auf Ham­ar. Der Dicht­er Magn­ús Stef­áns­son (1884–1942) lebte lange in Hafn­ar­fjörð­ur. Ein Denkmal wur­de ihm zu Ehren an der Kreuzung Reykja­vík­ur­veg­ur und Aust­ur­gata 1974 errichtet. Haupterwerbszw­eige: Industrie, Fischer­eiwirtschaft, Dien­stleistungs­gewer­be und Hand­el. Hafn­ar­fjörð­ur ist ein maler­isches Städtchen, das jährlich viele Besucher anz­ieht. Bek­annt ist Hafn­ar­fjörð­ur für El­fen, von deren Siedl­ung ein Stadtpl­an her­aus­gegeben wur­de, sowie das Wik­in­ger­fest. Hafn­ar­fjörð­ur ist Patenstadt der deutschen Hafenstadt Cux­haven.