Hrísey

Hrísey, zweitgrößte Insel des Landes, 8 km2 groß. Die Fährstrecke ab Ársskógssandur beträgt 2 km. Die Insel hat eine ovale Form und ist vollständig von Vegetation bedeckt. Ihr höchster Punkt (110 m) befindet sich im nördlichen Teil.

Die Kirche wurde 1928 gebaut. Eine Ausstellung und die Touristeninformation befinden sich im ältesten Haus der Insel, gebaut 1885. Es ist nach seinem Besitzer Hákarla-Jörundur (Haifisch- Jörundur) benannt. Das Haus wurde aus Schiffsplanken gebaut, die nach einem Unwetter am 11. September 1884 an Land trieben. Ein Denkmal für Haifisch-Jörundur steht oberhalb des Hauses. In Hrísey gewann man aus Haifischen Haifischtran, der exportiert wurde. In europäischen Städten nutzte man den Tran für die Straßenbeleuchtung. Man kann geführte Kutschfahrten über die Insel buchen.

In Hrísey kommen bis zu 40 Vogelarten vor, es gibt eine Vogelbeobachtungshütte. Markierte Wanderwege führen über die Insel. Zwei von ihnen weisen den Weg zu einer speziellen Energiequelle, an der die Energie vom Berg Kaldbakur reflektiert wird.