Hvallátur

Hvallátur, west­lichste Höfe in Is­land. Früher großes Fische­r­eizentr­um; Ruinen aus dies­er Zeit sind noch heu­te zu sehen. Von hier aus wur­de die Rett­ung der Bes­atzung des brit­ischen Trawlers Dhoon gel­eitet, der 1947 vor Látra­bjarg Schiff­bruch er­litt. Über die großartige Ret­tungsaktion wur­de später ein Film gedreht. Bei Brunn­ar sind die Ruinen eines al­t­en Fischer­eizentrums zu sehen, u.a. das größte Stein­grab in Is­land, Kúlu­reit­ur, dem Volks­­munde nach das Grab türk­ischer Seeräuber. Eine Jeeppiste führt von Látr­ar­háls nach Kefla­vík. Bei Brunna­­hól­ar bef­indet sich der Brunnen Gvend­ar­brunn­ur, der vom Bischof Guð­mund­ur góði geweiht wor­den sein soll. Beim Brunnen wur­den von Reisenden za­hlreiche kleine Steinwar­t­en als Glücks­brin­ger errichtet.