Kópavogur

Kópavogur, (Einw. 31,198) tStadt und gleichna­mige Bucht zwischen Reykja­vík und Hafn­ar­fjörð­ur, auf der Hal­bin­sel zwischen Foss­vog­ur und der Bucht Kópa­vog­ur. In Kópa­vog­ur bef­and sich früher eine der vier Thingstätten der Gull­bringu­sýsla. Im Jahre 1662 mussten die Isländer auf der Thingstätte dem dänischen König Frederik III. und dem Absolut­is­m­us die Treue schwören. Bewaff­net­es Militär bewachte die Eida­b­leg­ung. 1962 wur­de ein Gedenk­stein zur Erinnerung an dieses Er­eign­is errichtet. Auf der Thingstätte ist immer noch das Hügel­grab eines Ver­brechers zu sehen, der auf dem Thing hin­ge­r­ichtet wur­de. Die Ruine des Thing­hauses steht unt­er Nat­urschutz. Bis in dieses Jahrhund­ert hinein war Kópa­vog­ur kaum besiedelt. 1936 wur­de damit begonnen, Grundstücke zu vergeben, und 1945 zählte die Siedl­ung 521 Einwohner. 1948 wur­de die Siedl­ung eine selb­ständige Gemeinde. Am 11. Mai 1955 erhi­elt Kópa­vog­ur mit damals 3.783 Einwohnern Stadtrecht. Heu­te ist Kópa­­vog­ur die zweit­größte Stadt Is­lands. Windrose auf dem Hügel Víg­hóll auf Digra­nes­háls. Die moder­ne Kirche an der Hauptstraße ist Wa­hrzeichen der Stadt.