Maríulind

Hellnar, kleine Ansiedl­ung. Fisch­fang mit kleinen Boot­en. Steilküste mit inter­essan­t­en Fels­formationen. Natürlicher Stein­bogen über der Höhle Bað­stofa am Hafen. Die Kirche bei Hleinavör stand früher bei Laug­ar­brekka, wo sich heute noch der Friedhof befindet. Fischerboote haben deutliche Spuren in den Felsen bei Hleinavör zurückgelassen. In Laugarbrekka wurde Guðríður Þorbjarnardóttir geboren. Sie reiste gemeinsam mit ihrem Mann Þorfinnur karlsefni um das Jahr 1000 nach Nordamerika und gebar dort ein Kind. Zur Erinnerung an Guðríður steht heute auf dem Hofplatz eine Kopie der Plastik Die erste weiße Mutter in Amerika von Ásmundur Sveinsson. An der Straße befindet sich eine Informationstafel. Am Hügel Gróuhóll in Hellnar entspringt die sogenannte Lebensquelle der Einheimischen (Líf­slind Hellna­manna), die heute auch Marienquelle (Maríu­lind) genannt wird, weil hier eine Marienfigur aufgestellt wurde. Die Quelle soll über Heilkräfte verfügen. Nach der Heiligenlegende kam Bischof Guðmundur der Gute im Jahr 1230 hierher. Ihm erschien eine Frau mit drei Engeln und gebot ihm, die Quelle zu weihen, was er auch tat.