Munkaþverá

Munkaþverá, auch Þverá efri gen­annt, eines der größten Gehöfte des Bezirks. Zur Saga­zeit wohnt­en hier zunächst Víga–Glúm­ur und später Ein­ar Eyj­ólfs­son Þveræ­ing­ur. Von 1155 bis zur Reformation bef­and sich hier ein Klost­er. Danach Sitz von Bezirksvor­stehern und Gesetzes­ver­tret­ern. Der Acker Vit­aðs­gjafi lag nie brach. Auf dem Fried­hof die Grabstätte Sturl­ung­areit­ur, wo wa­hrschein­lich Sig­hvat­ur Sturlu­son und seine Söhne begraben wur­den, nachdem sie 1238 auf der Schlacht zu Ör­lygs­stað­ir gefallen waren. Denkmal des Künstlers Guð­mund­ur frá Mið­dal an Bischof Jón Ara­son.