Snæhvammur

Snæhvammur, öst­lich­st­er Bauern­hof am Nordu­fer der Bucht. Von hier bis zum Hof Hval­nes und zum Fjord Stöðv­ar­fjörð­ur führt die Straße fast ununter­brochen an steilen Ger­öllhängen ent­lang, zunächst Færi­vall­a­skrið­ur und dann Hval­nesskrið­ur. Ober­halb des Ho­fes die Bergspitze Snæ­hvamms­tind­ur (861 m). Vor einigen Jahren wur­de der Hof wegen Lawinen­gefa­hr ver­legt und ist jetzt durch Sand­er­os­ion bedroht. In Snæ­hvamm­ur wur­de ein Grabhügel aus der Sag­azeit gefunden. Die Funde sind im National­mu­seum in Reykja­vík aus­gestellt. Das Alt­er des Grabes wird auf über 1000 Jahre geschätzt. Ende des 18. Jhs. wur­de vor der Haustür ein Eisbär getötet, der einen von Stöðv­ar­fjörð­ur komm­enden Mann ver­folgt hatte. 1940 ex­plodi­er­te eine Mine am Strand und richtete einigen Schaden an.