Staðarstaður

Staðarstaður oder Stað­ur á Öldu­hrygg, Pfarr­hof. Ein­er der geschicht­lich bedeut­samst­en Orte auf Snæ­fells­nes. Es wird an­gen­ommen, dass Ari fróði (dt. Ari der Gel­ehrte) Þor­gils­son (1067–1148), Va­t­er der isl. Geschichts­schreibung, hier gewohnt hat. Vier der Pfar­rer von Stað­arstað­ur wur­den Bischöfe: Mart­einn Ein­ars­son, Hall­dór Brynj­ólfs­son, Gísli Magn­ús­son und Pét­ur Pét­urs­son. Ein weiter­er Bischof, Hall­grím­ur Sveins­son, wuchs hier auf. Die Volks­sa­ge von Galdra–Loft­ur endet in Staða­rstað­ur mit dem Tod von Loft­ur, der von ein­er graubehaar­t­en Pfote aus dem Boot ins Meer gezogen wird.