Stóruvellir

Stóru­vell­ir, früherer Großbauernhof, auf dem 1890 ein Gebäude aus Natursteinen errichtet wurde. Es war das erste seiner Art auf dem Lande in Island. Heute gibt es hier eine Internatsschule und das Gemeindezentrum Kiðagil. Ganzjährig wird touristischer Service angeboten. Eine Ausstellung zeigt das Leben von Geächteten in der Missetäterwüste (Ódáðahraun) und informiert über die ersten Reisen, die über den Sprengisandur unternommen wurden. Hier wächst die in Island seltene Kriech–Quecke, die als wildes Getreide nutzbar ist. In der Nähe gibt es eine Hängebrücke über den Skjálfandafljót. Oberhalb des Hofes liegt 670 m hohe Berg Vallafjall. Über ihn führte früher der Reitpfad nach Fnjóskadalur.