Svartifoss

Fell, hi­stor­ischer Bauern­hof. Kirche bis 1909. Zu den bek­annteren Bauern gehör­te der Bezirksvor­steher Hall­dór Jak­obs­son (1735–1810), Bruder des Va­ters von Jón Espól­ín. Autor verschiedener Werke, die teils gedruckt, teils in Handschriften­form vor­liegen. U.a. verfasste er eine Geschichte des Vulkan­ism­us, die 1757 auf Dänisch ver­öf­fent­licht wur­de und lange eine der Hauptquelle über den Vulkan­ism­us in Is­land war. Auf Fell lebte gegen 1600 auch der Pfar­rer Odd­ur Þor­steins­son, der als zauberkundig galt und um den sich viele Volks­sagen ranken. Unweit des Ho­fes der Wass­er­fall Svartifoss, hint­er dem sich eine Höhle bef­indet, in welcher sich der Vogel­freie Fjalla–Ey­vind­ur eine Zeit­lang auf­gehal­t­en haben soll. Svartifoss ist schon von weitem zu sehen und dient den Fischern als Seezeichen.