Valþjófsstaður

Valþjófsstaður, hi­stor­ischer Bauern­hof und Pfarr­hof. Gemeindezentr­um Végarður. Von hier stammt die kunstfertig geschn­itzte Kirchentür aus der Zeit um 1200, die heu­te im National­mu­se­um aus­gestellt ist. Eine genaue Kopie bef­indet sich in der Kirche. Regelmäßige Terras­sen in den Hängen des Berges Þver­fell (694 m), durch die schräg ein Berg­gang verläuft, Tröll­konu­stíg­ur (dt. Trollweibtreppe) gen­annt. Von Valþjófs­stað­ur stamm­­ten die Brüder Þor­varð­ur Þór­ar­ins­son (✝ 1297), ein­er der mächtigst­en Männer der damaligen Zeit, und Oddur Þór­ar­ins­son, der als großer Käm­pfer galt und 1255 in der Schlacht bei Geld­inga­holt fiel. Geburtsstätte des bek­ann­t­en Schrift­stell­ers Gunn­ar Gunn­ars­son (1889–1975).